Als ich fünf Jahre alt war, unternahm meine Familie einen sehr schwierigen Umzug von Venezuela nach Spanien. Meine Eltern gaben alles auf, damit ich Profi-Tennisspielerin werden konnte. Ich lernte, dass Opfer meist belohnt werden.
„Meine Eltern gaben alles auf, damit ich Profi-Tennisspielerin werden konnte. Ich lernte, dass Opfer meist belohnt werden.“
Es war ein langer Weg bis zu meinem Durchbruch im Tennis. Bei den Turnieren muss man gut vorbereitet sein. Denn wenn man raus auf den Platz kommt, ist alles auf Hochglanz: alle sehen uns auf dem riesigen Spielfeld, schön zurechtgemacht, alles ist hübsch – aber mit dem wahren Leben hat es nichts zu tun. Das wahre Leben spielt sich im Umkleideraum ab, wo niemand zuschaut, mit Tränen und Ängsten vor und nach einem Spiel und unendlich vielen Stunden Training.
Jedes Mal, wenn ich auf den Platz komme, weiß ich, dass ich tapfer sein muss. Irgendwann muss man seine Angst ablegen. Obwohl etwas Angst einen auch daran erinnert, was man erreichen will. Ich liebe es zu gewinnen, mit Kampfgeist auf den Platz zu kommen. Ich weiß, dass ich jemanden vor mir habe, der gewinnen will. Aber ich will noch mehr gewinnen.
Jeder hat seine eigenen Erwartungen und ich glaube Größe besteht darin, seine eigenen Ziele umzusetzen — kleine ebenso wie große. 2014 war ein sehr gutes Jahr für mich. Ich habe die vierte Runde der Australian Open erreicht, habe die Heldin meiner Kindheit, Serena Williams, erstmals geschlagen und zog endlich in die Top 20 ein, was für mich eine unglaublich wichtige Etappe war.
Schon in meiner Kindheit sah ich meinen Vater und meine Mutter mit einer Rolex und wollte seit damals meine eigene. Aber mein Vater sagte mir immer, ich müsse sie mir verdienen und hart dafür arbeiten; dann hätte ich eines Tages die Möglichkeit mir selbst eine zu kaufen. Am Ende des Jahres hatte ich das Gefühl, dass dieser Moment endlich gekommen war und diese Uhr eine wunderbare Belohnung für das Erreichte wäre.
Ich wollte etwas, das so gut ist wie mein Jahr, etwas, das mich immer an diesen Moment erinnert, bevor ich Neues angehen würde. Weihnachten 2014 kaufte ich mit meinen Eltern meine erste Armbanduhr, in die mein Name und diese Jahreszahl eingraviert wurden.
Wenn ich heute meine Uhr ansehe, sehe ich Freude. Ich merke, dass ich hart arbeite, um etwas zu erreichen, und sehe mich als eine unabhängige Frau. Ich sehe mich als jemanden, der alles gibt, um seine Träume zu verwirklichen.
Auswahl für inspirierende Frauen
Sie lassen sich keine Grenzen setzen. Stellen Traditionen in Frage. Nehmen neue Herausforderungen an. Und inspirieren die Welt mit ihren außerordentlichen Leistungen.
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